Biotopverbung im Raum Gransee

Kleingewässer, Feldgehölze, Obstbaumwiesen, Extensivgrünland


Moorfroschmännchen in Paarungstimmung - und für kurze Zeit leuchtend blau, Foto: T. Kirschey
Moorfroschmännchen in Paarungstimmung - und für kurze Zeit leuchtend blau, Foto: T. Kirschey

In unserem Verbandsgebiet leben 13 Amphibienarten, darunter zum Beispiel die bedrohten Arten Moorfrosch, Laubfrosch, Rotbauchunke, Knoblauchkröte und Kammmolch.

 

Amphibien sind bei der Fortpflanzung auf Gewässer angewiesen, wo sich ihre Larven entwickeln. Den Rest des Jahres verbringen sie an Land. Durch die Lebensweise im aquatischen und terrestrischen Milieu sind Amphibien gute Indikatoren für den Zustand der Landschaft.

 


Laubfrosch bei Wendefeld, Foto: T. Kirschey
Laubfrosch bei Wendefeld, Foto: T. Kirschey

Insbesondere gegenüber Chemikalien und Entwässerung sind Amphibien empfindlich. Kein Wunder, dass ihre Bestände auch bei uns in den letzten Jahrzehnten stark zurückgegangen sind.

 

Wir setzen diesem Trend etwas entgegen!

  • Wir kaufen Flächen oder übernehmen diese unentgeltich dauerhaft zu Pflege.
  • Wir stellen verlandete, zugeschüttete und drainierte Kleingewässer wieder her.
  • Wir schützen Feldgehölze und Feuchtgebiete.
  • Wir legen Hecken und Obstbaumwiesen an.
  • Wir erhalten wertvolles Grünland und lassen dieses schonend beweiden oder mähen.

Dadurch schaffen wir einen regionalen Biotopverbund, der nicht nur Amphibien, sondern auch vielen weiteren Arten der Kulturlandschaft zugute kommt.


 

 

Ermöglicht wurden unsere Maßnahmen zum Biotopverbund vor allem durch die großzügige Unterstützung der Heinz Sielmann Stiftung, der Stiftung NaturSchutzFonds Brandenburg, der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) und der Europäischen Union (ELER).