Aktuelles

Hier informieren wir über Aktivitäten des NABU Regionalverbands Gransee. Aktuelle Informationen des NABU Landesverbands Brandenburg gibt es unter www.nabu-brandenburg.de. und im monatlichen Rundbrief. Landesweite Termine stehen in der NABU-Termindatenbank.


28.08.2022 - der NABU Regionalverband Gransee hat einen neuen Vorstand

Die Mitgliederversammlung des NABU Regionalverbands Gransee hat am  28. August 2022 einen neuen Vorstand gewählt. Von links nach rechts: Dr. Tilmann Disselhoff - Vorsitzender, Frank Rumpe - Beisitzer, Dr. Albrecht von Sonntag - Beisitzer, Silke Oldorff - stellvertretende Vorsitzende, David Wortmann - Beisitzer, Heinrich Jacobi - Schatzmeister, nicht auf dem Foto: Prof. Dr. Hardy Vogtmann - Beisitzer

 


29.11.2021 - Dinge, die man während einer Pandemie machen kann...

Man kann sich draußen für die Natur einsetzen und Lebensräume seltener Arten pflegen - wie zum Beispiel dieser Hang, wo die letzten Küchenschellen unserer Region wachsen... Den haben wir am Wochenende gemäht, damit die Pflanzen im Frühjahr genügend Licht haben :-)
Wir machen noch einige Aktionen diesen Winter. Lust bei nächsten mal  mitzumachen? Dann schreibe uns gerne unter info@nabu-gransee.de


01.05.2021 - Ungebrochener Mitgliederzuwachs beim NABU Regionalverband Gransee

Der NABU Regionalverband Gransee freut sich über immer mehr Unterstützung. Im Mai 2021 hatte unser Regionalverband 272 Vereinsmitglieder. Seit 2018 haben wir damit unsere Mitgliederzahl verdoppelt, seit 2010 sogar verfünffacht!

 

Es ist großartig, dass immer mehr Menschen die Natur am Herzen liegt und sie sich aktiv für ihren Schutz und ihre Wiederherstellung einsetzen. Nur durch starkes zivilgesellschtliches Engagement kann Naturschutz erfolgreich sein. Besonders erfreulich ist, dass die Corona-Pandemie offenbar nicht dazu geführt hat, dass Natur- und Klimaschutz an Bedeutung verloren hätten. Im Gegenteil: Naturerleben vor der Haustür, intakte Landschaften, gesunde Lebensmittel, eine sichere Zukunft in einer lebenswerten Umwelt sind vielen Menschen wichtiger denn je.

 

Wir nehmen die wachsende Unterstützung für unsere Anliegen als starkes Mandat, um uns weiterhin für Arten und Lebensräume, gesunde Böden und sauberes Wasser in unserem Verbandsgebiet einzusetzen - für Mensch und Natur!

Mitgliederentwicklung beim NABU Regionalverband Gransee 2010-2021
Mitgliederentwicklung beim NABU Regionalverband Gransee 2010-2021

14.04.2021 -  Störche in Falkenthal sind wieder online!

 

Die Storchen-Saison hat begonnen - dieses Jahr mit etwas Verspätung wegen des kühlen Frühjahrs. Nach und nach kommen die Zugvögel wieder bei uns an und besetzen ihre Horste. In Falkenthal im Löwenberger Land ist es auch in dieser Saison wieder möglich, den Störchen im Nest zuzuschauen.

 

Auf dem Dach einer Scheune wurde von NABU-Mitgliedern eine Webcam installiert. So können die Störche bei der Brut und der Aufzucht der Jungen begleitet werden. Durch die live-Übertragung erhält man detaillierte Einblicke in das Sozialleben der Störche.

 

Für alle Interessierten ist die Kamera hier abzurufen: www.falkenthal-dorf.de/stoerche.


02.04.2021 -  Landschaftspflege auf dem Bienenflugplatz

Hier einige Eindrücke von unserem Arbeitseinsatz auf dem Bienenflugplatz - Ginster schneiden und abtransportieren unter einem fabelhaften Brandenburger Märzhimmel. Alle Fotos: Hans von Sonntag


28.03.2021 - Bereit für die Störche!

Rechtzeitig vor der Rückkehr der Weißstörche haben wir dieses Wochenende mehrere neu auf Masten befindliche Stochennester mit Grassoden und Zweigen ausgekleidet und gekalkt. So sehen diese aus, als seien sie schon bewohnt worden, was auf Störche sehr anziehend wirkt. Unser Ziel ist es, immer mehr Brutpaare auf Masten umzusiedeln, um Konflikte zwischen dem Storchenschutz und den Interessen von Gebäudeeigentümern aufzulösen. Weil die Störche in unserer Gegend aber überwiegend auf Dächer geprägt sind, muss man beim Umzug auf Masten etwas psychologisch nachhelfen.

 

Hoffen wir, dass der Trick funktioniert!

 

*P.S. Herzlichen Dank an Oliver Hauser Landschaftsbau und Mateco Arbeitsbühnen für die freundliche Unterstützung bei der Aktion!


01.02.2021 - Wir unterstützen die Klimaschutz-Petition von SchwarmForFuture.net

Im September 2021 ist Bundestag swahl. Im Vorfeld rufen wir den derzeitigen Abgeordneten des Wahlkreises 58 Oberhavel/Havelland II, Uwe Feiler,  sowie alle Kandidat*Innen des Wahlkreises für den neuen Bundestag dazu auf, sich zu den Zielen des Pariser Klimaschutzabkommens zu bekennen.

 

Bitte helft uns dabei, indem Ihr die Petition der Bewegung SchwarmForFuturefür mehr Klimaschutz in Oberhavel unterstützt!

 

Gemeinsam mit SchwarmForFuture fordern wir:

  1. Das restliche Emissionsbudget für Deutschland wird der Maßstab, mit dem die Bundesregierung Entscheidungen trifft: Passen bestehende und geplante Gesetze und Staatsausgaben zur CO2-Restmenge? Ergebnisse werden unabhängig kontrolliert und veröffentlicht.
  2. Steuer-Privilegien für fossile Brennstoffe sind Fehlanreize und belasten den Bundeshaushalt. Direkte und indirekte Subventionen für Kerosin, Diesel, Kohle, Öl und Gas (jährlich ca. 37 Milliarden Euro) werden deshalb bis 2025 abgeschafft.
  3. Der CO2-Preis wird mittelfristig auf das Niveau der CO2-Folgekosten von 180 Euro angehoben. Andere Steuern werden zum Ausgleich angepasst, damit die Gesamt-Besteuerung für alle nicht steigt, sondern nur verschoben wird.

Die Petition kann hier unterzeichnet werden: https://weact.campact.de/petitions/wahlkreis-oberhavel-havelland-ii-sagt-s-dem-bundestag-wir-wollen-mehr-klimaschutz


31.10.2020 - Wir laden zum Corona-kompatiblen Workout auf unserer Pflegefläche "Bienenflugplatz Menz"

Seit Anfang diesen Jahres hat unser Verein eine neue Pflegefläche im Portfolio - und was für eine! Der ehemalige Agrarflugplatz zwischen Menz und Zernikow: 22 Hektar wunderschöne Weidelandschaft mit Schlehenbüschen, Birkenwäldchen und Magerrasen. Den Sommer über lebten dort die Schafe von Jungschäfer Julius. Doch wie auf dem Foto zu sehen, wächst dort auch ordentlich Ginster... zu viel Ginster. Die Schafe fressen ihn nicht gerne, so dass er langsam er die Weideflächen überwuchert.

 

Daher treffen wir am 31. Oktober vor Ort, um den Ginster auf der Schafweide zurückzuschneiden. Wir freuen uns sehr, wenn Freiwillige Lust und Zeit haben zu helfen! Wir treffen uns jeweils um 10 Uhr am Eingang zur Pflegefläche (siehe hier). Bitte meldet Euch unter info@nabu-gransee.de, wenn Ihr an einem der Tage dabei sein könnt. Wir sorgen für warme Getränke und für Gulasch (Fleisch/vegan).°


17.08.2020 - Erklärung des Vorstands des NABU Regionalverbandes Gransee zur Diskussion um eine Sanierung des Großen Stechlinsees

Der Zustand des Großen Stechlinsees ist seit Jahren besorgniserregend. In den letzten Monaten ist die Diskussion um eine „Sanierung“ des Sees begonnen worden. Um diese Diskussion zu versachlichen, Entscheidungsträger und die Bevölkerung zu informieren und sich zu einer Sanierung zu positionieren, erklärt der Vorstand des NABU Regionalverbandes Gransee:

  1. Der Stechlinsee steht in direkter Verbindung mit dem Nehmitzsee und ist mit ihm ausgespiegelt. Der Dagowsee entwässert in den Stechlinsee. Alle drei Gewässer weichen vom günstigen Erhaltungszustand ab und stehen miteinander in Verbindung. Selbst wenn der Stechlinsee der prominenteste ist, so müssen Maßnahmen zur Reduktion der Nährstoffgehalte mindestens für alle drei Seen gemeinsam ergriffen werden. Eine Beschränkung von Maßnahmen auf den Stechlinsee greift zu kurz. Das System soll im Zusammenhang betrachten werden, so dass Lösungen für die einzelnen Seen sich sinnvoll ergänzen, auch wenn sie technisch und zeitlich voneinander abweichen.
  2. Eine Sanierung (der drei Seen) soll alle Ursachen, die additiv ursächlich für den aktuellen Zustand der Seen sind, im Fokus haben. Über dieses Ursachengefüge soll fachlicher Konsens zwischen den Akteuren, die eigene Untersuchungen durchführen, herbeigeführt werden. Konsens muss ferner darüber bestehen, dass die Ursachen der Zustandsverschlechterung vollständig oder zumindest weitestgehend abgestellt sind. Was an Maßnahmen zwischen den Experten unstrittig ist und finanziert werden kann, soll möglichst bald in Angriff genommen werden.
  3. Eine Phosphoreleminierung des Stechlinsees durch das Einbringen von chemischen Fällmitteln (insbesondere Aluminiumsulfat) in den See sieht der NABU kritisch. Fällmittel sind nicht nur häufig fischgiftig, auch erschweren sie die Reetablierung der Unterwasservegetation, und die langfristigen negativen Folgen sind unabsehbar. Viele mit dieser Methode „erfolgreich sanierte Seen“ haben ihren ökologischen Charakter dauerhaft verändert. Statt einer seeinternen Phosphoreleminierung schlägt der NABU eine seeexterne Wasserbehandlung der drei Seen vor, eingebunden in ein komplexes Maßnahmenpaket.

Der NABU ist unter vorgenannten Bedingungen bereit, im Verbund mit der Gemeinde Stechlin und weiteren öffentlichen und privaten Akteuren für eine signifikante Verbesserung der Situation an den drei Seen die Trägerschaft zu übernehmen.


02.06.2020 -Tauchen für den Naturschutz im Finale für den European Natura 2000 Award!

Foto: Silke Oldorff
Foto: Silke Oldorff

Unser Projekt Tauchen für den Naturschutz hat es zum zweiten mal ins Finale des European Natura 2000 Award geschafft!

 

Der Natura 2000 Award honroriert europaweit vorbildliche Projekte zur Umsetzung von Natura 2000 - dem Netzwerk von EU-Naturschutzgebieten.  Weitere Infos (auf englisch) zum Award gibt es hier.

 

Ob wir wohl dieses Jahr den begehrten Preis gewinnen? Das hängt auch davon ab, wie viele für unser Projekt abstimmen!

 

Bis zum 15.09.2020 könnt Ihr uns hier unterstützen: https://natura2000award-application.eu/finalist/1320.

 

Danke sehr für Eure Stimme!


10.05.2020 - Unsere Arbeit hat Erfolg!

Rufender Laubfrosch auf der Granseer Platte im Mai 2020, Foto: Tom Krischey
Rufender Laubfrosch auf der Granseer Platte im Mai 2020, Foto: Tom Krischey

Der NABU Regionalverband Gransee setzt sich seit langem für den Erhalt und die Wiederherstellung von Kleingewässern in unserer Region ein - mit Erfolg!

 

Dieses Frühjahr konnten wir das erste mal seit Jahren wieder an mehreren Stellen auf der Granseer Platte rufende Laubfrösche nachweisen. Das ist ein klares Zeichen dafür, dass wieder mehr geeignete Laichgewässer zur Verfügung stehen und sich die regionale Laubfrosch-Population erholt.

 

Der Laubfrosch ist eine der am stärksten bedrohten Amphibienarten in unserer Region. Ohne unsere Arbeit wäre er im Verbandsgebiet vielleicht schon ausgestorben.

 

Laubfrösche brauchen zur Fortpflanzung sonnige, fischfreie Kleingewässer. Als gute Kletterer bevorzugen sie als Landlebensraum warme und strukturreiche Staudenfluren, Brombeerhecken, Gebüsche und Gehölzränder in Gewässernähe. Diese Kombination ist selten geworden - auch weil in zu viele Kleingewässer Zier- oder Angelfische ausgesetzt werden, die dann den Laich und Kaulquappen fressen. (Das ist auch für andere Amphibienarten ein Problem. Verzichten Sie deshalb lieber auf Fische, wenn Sie ein Kleingewässer besitzen oder anlegen.

 

Hier eine Kostprobe vom diesjährigen Laubfroschkonzert:


26.04.2020 - Was tun mit flüggen Jungvögeln?

Jetzt im Frühling kann man vermehrt Jungvögel finden, die scheinbar von ihren Eltern allein gelassen wurden. In aller Regel ist das nicht der Fall! Auch nachdem sie das Nest verlassen haben, werden Jungvögel noch eine Weile weiter gefüttert, bis sie vollkommen selbständig sind.  Deshalb sollte man flügge Jungvögel am besten einfach in Ruhe lassen.

 

Sitzt der Vogel allerdings an einem völlig ungeeigneten Ort, wie dieser junge Menzer Waldkauz mitten auf der Straße, sollte man diese nach Möglichkeit in den nächstgelegenen Baum zurücksetzen.



23.02.2020 - Wiesenpflege in Fürstenberg

Gute Laune, heißer Kaffee und lecker Rotweinkuchen - da kann man auch mal bei Nieselregen eine Wiese harken. Zwei Hänger Mahdgut haben wir heute von unserer Pflegefläche an der Alten Kirschenallee in Fürstenberg geschafft. So können wir im Frühjahr anhand von Vergleichsflächen untersuchen, wie sich brach liegendes Grünland entwickelt, wenn man es das erste mal wieder mäht und welchen Einfluss es hat, das Mahdgut zu mulchen bzw. zu beräumen. Einen Großen Dank an die fleißigen Helfer für den Einsatz, an Silke und Elena für den Kuchen und an den netten Nachbarn für die gute Unterhaltung!


22.02.2020 - Kettensägenausbildung für 15 NABU-Ehrenamtliche

Für die Landschaftspflege braucht es manchmal Menschen, die mit Kettensägen umgehen können. Deshalb hat der NABU Regionalverband Gransee für seine aktiven Ehrenamtlichen eine Ausbildung in Theorie und Praxis des Umgangs mit der Motorsäge organisiert. Wir haben viel gelernt und sind nun besser gerüstet für die nächsten Arbeitseinsätze. Vielen Dank an den Kursleiter Dirk Henning für den lehrreichen und spannenden Tag!

Die erfolgreichen Absolventen des Kettensägekurses
Die erfolgreichen Absolventen des Kettensägekurses

10.01.2020 - Ein weiteres Stück Heimat für den Schreiadler gesichert!

Der Schreiadler braucht unsere Hilfe, sonst stirbt er in Deutschland bald aus. Nur wenn wir uns gemeinsam für den Erhalt seiner Lebensräume einsetzen, hat diese schöne Vogelart in unserer Region eine Zukunft.

 

Nun ist uns gelungen, 10 ha Lebensraum für unsere Schreiadler zu sichern! Wir danken den vielen großzügigen Menschen und den befreundeten Verbänden und Stiftungen, die uns dabei unterstützt haben!


Schreiadler - Foto: Rik Vetter
Schreiadler - Foto: Rik Vetter


03. November 2019 - Wir retten die letzten Küchenschellen

Fleißige Helfer mähten am diesem Wochenende einen Hang bei Dollgow, wo sich das letzte Vorkommen der Küchenschelle in unserer Region befindet. Und die Arbeit zahlt sich aus. Dank des unermüdlichen Einsatzes unser NABU-Ehrenamtlichen nimmt die Zahl der Pflanzen seit einigen Jahren wieder zu!

 

Im Folgenden einige aktuelle Eindrücke von der tollen Herbst-Aktion (das Foto der blühenden Küchenschelle ist aus dem Frühling):


02. November 2019 - Und noch mehr Obstbäume für Großmutz!

Junger NABU-Apfelbaum bei Großmutz (Foto: T. Disselhoff)
Junger NABU-Apfelbaum bei Großmutz (Foto: T. Disselhoff)

Trotz Schutzmatten gegen Wildverbiss wurden einige unserer in diesem Frühjahr gepflanzten Apfelbäume im Sommer von Rehen angeknuspert und mussten ersetzt werden. Das haben wir zum Anlass genommen, noch mal zusätzliche Bäume zu pflanzen, so dass jetzt stolze 40 Hochstamm-Apfelbäume auf unserer Projektfläche bei Großmutz stehen! 

 

Vorsichtshalber haben wir nun alle Bäume - auch die bereits im Frühjahr gepflanzten, die im Übrigen trotz des trockenen Sommers prima angewachsen sind - bis zum Kragen in Drahtgitter eingewickelt, damit sich niemand mehr an ihrer leckeren Rinde zu schaffen machen kann (siehe Foto). 


19. März 2019 - 33 neue Apfelbäume für Großmutz

Dank des Einsatzes von rund 40 Helfern haben wir auf einer von uns betreuten Fläche in Großmutz diese Woche 33 Apfelbäume gepflanzt! Die wunderschönen Hochstamm-Bäume stellen eine Auswahl historische regionaler Sorten dar, wie z.B. 'Jakob Fischer' und 'Landsberger Renette'.

 

Außerdem wurden im Gebiet rund 8 m³ diverser Unrat und Müll eingesammelt, den Kriminelle in der Vergangenheit dort heimlich entsorgt hatten.

 

Alle Beteiligten ein riesen Dankeschön!


9. Dezember 2018 - Wir begrüßen unser 200. Mitglied!

Heute ist Frieda von Wild aus Buberow dem NABU Regionalverband Gransee beigetreten. Sie ist unser 200. Mitglied! Damit setzt sich der Wachstumskurs unseres Verbands ungebrochen fort. Wir freuen uns über eine weitere Mitstreiterin, sagen Danke für das Vertrauen und die Unterstützung und schauen optimistisch auf das Jahr 2019!


1. Dezember 2018 - Neuer Schatzmeister beim NABU Regionalverband Gransee

Der NABU Regionalverband Gransee hat auf seiner Mitgliederversammlung seinen langjährigen Schatzmeister Matthias Henkel verabschiedet, der sein Amt aus persönlichen Gründen abgeben wollte. Neu als Schatzmeister gewählt wurde Heinrich Jacobi. Wir begrüßen ihn in unserem Vorstands-Team und freuen uns auf eine erfolgreiche gemeinsame Vereinsführung!


30.09.2018 Gewässer in Großmutz sind fertig!

Gewässer nach der Fertigstellung - jetzt fehlt nur noch der Regen! Foto: Hermann Wiesing
Gewässer nach der Fertigstellung - jetzt fehlt nur noch der Regen! Foto: Hermann Wiesing

Am 28. September fand die Bauabnahme des bislang größten Naturschutzprojekts vom NABU Regionalverband Gransee statt. Rund 12.000 m³ Boden wurden aus verlandeten Kleingewässern ausgebaggert. Über das nächste Winterhalbjahr entstehen nun wertvolle neue Lebensräume für die in Brandenburg stark gefährdete Rotbauchunke und weitere bedrohte Amphibienarten.

 

Das aus Mitteln der "Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes (GAK)" sowie des Landes Brandenburg finanzierte Bauvorhaben ist ein wichtiger Baustein in der umfassenden Strategie des NABU Gransee zur Aufwertung der Agrarlandschaft in der Verbandsregion. Wie bei allen seinen Projekten setzt der NABU Gransee dabei auf die gute Zusammenarbeit mit Grundeigentümern und Landnutzern, ohne deren Zustimmung ein solches Unterfangen nicht möglich wäre. Daher ist es einen großen Dank wert, dass der Landwirt, auf dessen Pachtflächen die Gewässer entstehen, nicht nur das Vorhaben aktiv unterstützt, sondern auf den umliegenden Äckern freiwillig Obstgehölze, Hecken und Blühstreifen pflanzt. Denn so dürfen sich die Amphibien nicht nur über neue Laichgewässer freuen, sondern auch ihre Landlebensräume werden aufgewertet. Davon profitieren nebenbei auch Rotmilan, Schreiadler, Weißstorch und weitere Arten des EU-Vogelschutzgebiets "Obere Havelniederung", in dem die Projektflächen liegen.


27.08.2018 - Baubeginn in Großmutz!

Der Nordteil des Projektgebiets vor Baubeginn, Foto: Hermann Wiesing
Der Nordteil des Projektgebiets vor Baubeginn, Foto: Hermann Wiesing

Nach langem Warten haben in unserem Projektgebiet in Gromutz endlich die Bauarbeiten begonnen. Planer, Bauunternehmer, Landwirt und NABU legten vor Ort die geplanten Maßnahmen fest und begutachteten erste Probeschachtungen.

 

In den nächsten Wochen werden hier neue Gewässer für bedrohte Amphibienarten entstehen und das Gebiet als Nahrungshabitat für den seltenen Schreiadler aufgewertet. Wir werden vom Baufortschritt berichten!


25.08.2018 - NABU Gransee hilft beim Herdenschutz

Schäfer Brehe (2.vl..) freut sich über Hilfe beim Zaunbau
Schäfer Brehe (2.vl..) freut sich über Hilfe beim Zaunbau

Die natürliche Wiederbesiedlung Deutschlands durch den Wolf darf nicht für politische Zwecke missbraucht werden.  Durch Panikmache und populistische Debatten ist keinem Nutztierhalter geholfen. Wir sind überzeugt, dass stattdessen neben staatlicher Hilfe vor allem die Kooperation und Nachbarschaftshilfe der Menschen unserer Region gefragt sein wird, um den Herdenschutz zu verbessern.

 

Deshalb hat der NABU Gransee am vergangenen Samstag in Menz selbst mit angepackt. Einem spontanen NABU-Aufruf waren ehrenamtliche Naturschützer aus der Region gefolgt und halfen Schäfer Reinhard Brehe am Wallberg einen Schutzzaun für seine Tiere zu bauen.

 

Nutztierhalter leisten mit ihren Tieren einen wertvollen Beitrag zur Landschaftspflege und erhalten so Trockenrasen und Feuchtwiesen. Gerade die Weidenutzung isolierter Einzelflächen ist besonders wichtig, jedoch sind gerade dort die Tiere einem höheren Risiko durch den Wolf ausgesetzt.

 

Deshalb ist es eine Selbstverständlichkeit, dass der NABU dabei hilft, die Weidetiere vor dem Wolf zu schützen und eine friedliche Koexistenz mit ihm zu ermöglichen. Es ist immer besser, wenn sich Menschen in der Region gegenseitig helfen, anstatt populistische Scheindebatten zu führen und durch Anspielungen Ängste zu schüren.

 

Die jüngsten Beschlüsse einiger Gemeinden des Amtsbereichs Gransee, sich zu „wolfsfreien Zonen“ zu erklären, finden wir unanständig. Hier werden die Sorgen der Nutztierhalter billig für politische Zwecke missbraucht, ohne dass irgendjemand (außer den Politikern selbst) dadurch geholfen wäre. Das haben viele Menschen in der Region verstanden. Sie unterstützen unseren pragmatischen und kooperativern Ansatz, was sich in einem erfreulichen Mitgliederzuwachs ausdrückt.

 

Die Herdenschutz-Aktion wird deshalb auch keine Eintagsfliege bleiben. Denn nach Überzeugung des NABU gibt es noch viel zu tun, um das Zusammenleben mit dem Wolf friedlich zu gestalten. Der NABU Regionalverband Gransee bietet daher alle Weidetierhaltern in der Region Beratung und praktische Unterstützung an. Anfragen können an info@NABU-Gransee.de gerichtet werden!


12. August 2018 - Neue Storchenschilder in Kraatz, Buberow und Gutengermendorf

In Kraatz (links), Gutengermendorf (mitte) und Buberow (rechts) informieren neuerdings unsere Storchenschilder über die jeweiligen Brutpaare. Wir freuen uns, dass unsere Mitstreiter vor Ort sich so rührend um "ihre" Störche kümmern!


10. Juli 2018 - Förderzusage für Projekt "Wildnisgebiet Thymen"!

Heute hatten wir gute Nachrichten im Briefkasten: Der Zuwendungsbescheid zu unserem Antrag bei der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) über rund 80.000 € für das Projekt "Wildnisgebiet Thymen" ist eingetroffen! Dank der Förderzusage können wir nun ein 12 ha großes Gebiet im Mündungsbereich des Thymenfließes kaufen, den dortigen Wald aus der Nutzung nehmen, ein Moor renaturieren und so der Natur freien Lauf lassen! Ein guter Tag für den Naturschutz im Norden Brandenburgs!


19. Juni 2018 - Bündnis gegen B-96 Megaprojekt geründet

Der NABU Regionalverband Gransee lehnt die Ausbaupläne für die B96 in ihrer derzeitigen, Natur zerstörenden Form ab und setzt sich stattdessen für naturverträgliche Lösungen mit Augenmaß ein. Deshalb unterstützen wir das Bündnis "B96-Ausbau - So nicht!".

 

Dazu hier ein aktueller Beitrag des NDR: https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/nordmagazin/Protest-gegen-B-96-Ausbau-formiert-sich,nordmagazin52938.html

 

Und ein Beitrag in der MOZ: https://www.moz.de/landkreise/oberhavel/gransee/gransee-artikel/dg/0/1/1667225/


14. Juni 2018 - Pressemitteilung NABU Regionalverband Gransee: Fusspilz statt Wölfe!

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Pressemitteilung des NABU Regionalverband Gransee
Die öffentliche Sicherheit und Gesundheitsvorsorge sind wichtiger als Phantomdiskussionen!
PM-NABU_Gransee-Fusspilz.docx
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24. April 2018 - Neue Förderung für Gewässerrevitalisierung bei Großmutz!

Dank einer Förderung von rund 180.000 € durch die Investitionsbank des Landes Brandenburg im Programm "Natürliches Erbe" werden wir dieses Jahr noch eine Reihe von Kleingewässern in der Nähe von Großmutz wiederherstellen bzw. neu schaffen. Das Projekt kommt einer Vielzahl von bedrohten Arten wie Schreiadler und Rotbauchunke zugute. Die Bauarbeiten starten voraussichtlich im September.


28. April 2018 - Aktionstag am Roofensee

Der NABU Regionalverband Gransee lud zusammen mit dem Naturpark Stechlin-Ruppiner Land, dem Angelverein Menz, dem Tauchsportclub Nehmitzsee und dem Dorfverein Menz am 27. und 28. April  zum Aktionstag Roofensee ein. Alle am Aktionstag beteiligten Partner engagieren sich für den Erhalt und die weitere Verbesserung der Wasserqualität des Roofensees.

 

Am Freitag, 27. April um 19:00 Uhr hatte der Bürgermeister der Gemeinde Stechlin Wolfgang Kielblock in der Regionalwerkstatt Stechlin, Friedensplatz 9, 16775 Stechlin OT Menz eine Bürgerversammlung mit Diskussionsrunde angesetzt. Dazu hatte die Naturparkverwaltung Dr. Peter Kasprzak, Wissenschaftler im Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei Neuglobsow,  eingeladen. Der Gewässerexperte stand in einer Diskussionsrunde „Wie weiter mit dem Roofensee?“ Rede und Antwort. Silke Oldorff gab mit Unterwasserfotos des Roofensees aus dem Projekt „Tauchen für den Naturschutz“ einen Überblick über die Welt unterhalb der Wasseroberfläche.

Am Sonnabend, 28. April um 10:00 Uhr waren alle eingeladen, selber Hand anzulegen bei der Müllberäumung im und am Gewässer beim gemeinsamen Arbeitseinsatz.


23. Februar 2018 - NABU Stammtisch zum Thema Trafotürme

Nach viel zu langer Pause trafen wir uns mal wieder zum Stammtisch des NABU Regionalverbands Gransee im Café Bric a Brac in Menz. Es war ein schöner, interessanter und produktiver Abend, und es wurden ordentlich Pläne geschmiedet, was wir dieses Jahr alles anpacken wollen.

 

Den nächsten Stammtisch möchten gerne Romy und Stef Richter vom Stechlin Institut in ca. 3 Monaten ausrichten. Interessierte (auch Nicht-Mitglieder) sind wieder herzlich eingeladen! Der geneue Termin wird rechtzeitig auf unserer Internetseite bekannt gegeben. Zu essen und zu trinken wird es wieder geben, und vielleicht kann man ja auch schon draußen sitzen...

 

Bei Anmeldungen oder Fragen gerne eine Email an info@nabu-gransee.de.


21. Dezember 2018 - NABU Gransee erhält Förderung von der MBS-Stiftung

Eine Förderzusage im Wert von 3.000 € überreichte am Mittwoch Bernd Schüring, Vorstandsmitglied der Stiftung der Mittelbrandenburgischen Sparkasse an unseren 2. Vorsitzenden Dr. Tilmann Disselhoff. Die Förderung hilft uns,  2018 das Projekt zur Revitalisierung des Häsener Luchs zu verwirklichen!

Gemäß einer aktuellen Studie der Bertelsmann-Stiftung zum Thema gesellschaftlicher Zusammenhalt in Deutschland identifizieren sich die Brandenburger überdurchschnittlich mit dem Gemeinwesen. Es existiert eine große Verbundenheit zur eigenen Umgebung. „Genau das fühlen auch wir. Als wichtiger Partner dieser Region ist es für uns bedeutender denn je, in einer immer stärker globalisierten und digitalisierten Welt Verantwortung für unser eigenes Umfeld zu übernehmen und die Strukturen vor Ort zu stärken“, betonte Bernd Schüring während der Übergabe und ergänzte:  „Wir schätzen, unterstützen und brauchen das Engagement der Bürgerinnen und Bürger, die mit ihrem freiwilligen Einsatz und ihrer Initiative unsere Gesellschaft bereichern.“

 

Wir sagen "Danke!" und freuen uns auf ein ereignisreiches Jahr 2018!

 

P.S. Über das Projekt wurde übrigens auch im Radio berichtet - wer mag, kann hier den Beitrag nachhören, der gestern bei Antenne Brandenburg lief.


Silberne Ehrennadel für Jörg Schwabe

Jörg Schwabe (m.) mit NABU Landesvorsitzendem Friedhelm Schmitz-Jersch (l.) und Regionalverbandsvorsitzendem Tom Kirschey
Jörg Schwabe (m.) mit NABU Landesvorsitzendem Friedhelm Schmitz-Jersch (l.) und Regionalverbandsvorsitzendem Tom Kirschey

8. Dezember 2017 - Unser langjähriges Vereinsmitglied Jörg Schwabe aus Wolfsruh wurde bei unserer Mitgliederversammlung am 8. Dezember 2017 vom Vorsitzenden des NABU Landesverbands Friedhelm Schmitz-Jersch mit der Silbernen Ehrennadel ausgezeichnet.

 

Der NABU erkennt damit Jörg Schwabes vorbildliches Engagement für den Natur- und Vogelschutz, insbesondere den Kranich- und Schreiadlerschutz an.

 

Wir sagen Danke, Jörg, und freuen uns weitere Jahre der erfolgreichen Zusammenarbeit!


Neue Kleingewässer bei Wendefeld!

23. November 2017 - Heute lud der NABU Regionalverband Gransee zur offiziellen Bauabnahme und dem damit verbundenen Pressetermin seines bislang größten Bauprojekts, der Revitalisierung von vier Feldsöllen bei Wendefeld.

 

 Der NABU Regionalverband Gransee hat im Herbst 2017 mit großzügiger Unterstützung des NaturSchutzFonds Brandenburg und der Heinz Sielmann Stiftung vier neue Kleingewässer bei Wendefeld (Gemeinde Gransee) geschaffen bzw. revitalisiert. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Es sind hochwertige Laichhabitate für diverse gefährdete Amphibienarten - darunter Laubfrosch, Knoblauchkröte und Kammmolch - und weitere wassergebundene Arten (Libellen, Wasserkäfer) entstanden. Im Zusammenhang mit den umgrenzenden Wiesen bilden die neuen Gewässer ein wichtiges Jagdgebiet für Schreiadler aus benachbarten Brutrevieren und für weitere Großvogelarten wie Weißstorch, Rotmilan, Rohrweihe und Baumfalke.

 

Anlässlich der Bauabnahme möchten wir allen am Projekt beteiligten Personen, insbesondere dem Eigentümer und dem Pächter der Flächen, für die gute Zusammenarbeit herzlich danken! Nur dank diesen Adlerfreunden sind solche Projekte möglich.


Der Star ist Vogel des Jahres 2018

13. Oktober 2017 - Der NABU und sein bayerischer Partner LBV haben den Star zum „Vogel des Jahres 2018“ gewählt. Auf den Waldkauz 2017 folgt damit ein Singvogel. Der Bestand des Stars hat in den letzten Jahrzenten stark abgenommen, so dass er inzwischen auf der Roten Liste steht.

Feldsollsanierung in Wendefeld ist Projekt des Monats beim NaturSchutzFonds

So soll es sein: Der Grundeigentümer, der Pächter, der Bauunternehmer und der Planer ziehen an einem Strang für den Naturschutz
So soll es sein: Der Grundeigentümer, der Pächter, der Bauunternehmer und der Planer ziehen an einem Strang für den Naturschutz

15. Mai 2017 - Heute fand in Wendefeld die Bauanlaufberatung mit unserem Wasserbau-ingenieur, dem Bauunternehmen, dem Grund-eigentümer und dem Pächter der Grundstücke bei Wendefeld statt, wo ab diesem Herbst die Bauarbeiten zur Revitalisierung von vier Feldsöllen bei Wendefeld beginnen werden.

 

Das Projekt wird ermöglicht durch die großzügige Unterstützung der Stiftung NaturSchutzFonds Brandenburg - Grund genug, unser Vorhaben zum NSF-Projekt des Monats Mai 2017 zu wählen! Wir freuen uns über die Auszeichnung!

5. Mai 2017: Eröffnung der Fotoausstellung „Heimische Seen aus derFischperspektive“ mit Weltpremiere des Buches „Pflanzen im Süßwasser“

Nächster NABU Stammtisch am 25. Mai 2018

5. Mai 2017 - Heute eröffnete in der Regionalwerkstatt Stechlin, Friedensplatz 9, 16775 Menz die Ausstellung "Heimische Seen aus der Fischperspektive". Bei dieser Gelegenheit wurde auch das von unseren Mitgliedern Silke Oldorff, Volker Krautkrämer und Tom Kirschey verfasste neue KOSMOS-Buch "Pflanzen im Süßwasser" vorgestellt.

 

Seit neun Jahren kooperieren der Naturpark Stechlin-Ruppiner Land, der NABU Regionalverband Gransee und örtliche Tauchsportvereine beim Schutz unserer bedrohten Klarwasserseen. Die Kooperation ist über die Jahre weiter gewachsen. Inzwischen arbeiten das Landesamt für Umwelt, der Landestauchsportverband und der NABU Landesverband Brandenburg landesweit zusammen. Seit 2016 ist der Spezialkurs „Tauchen für den Naturschutz“ offizieller Bestandteil der Tauchausbildung des Verbands Deutscher Sporttaucher. Begonnen wurde die Zusammenarbeit mithilfe einfacher Anleitungen zur Bestimmung von Wasserpflanzen. Diese Bestimmungsschlüssel wurden über die Jahre weiter entwickelt. Aus ihnen ist der erste umfassende Feldführer zur Bestimmung von Wasserpflanzen entstanden. Es erscheint am 9. Mai als Buch im Handel.

 

Einen Artikel der Märkischen Zeitung zur Präsentation finden Sie hier.

 

Neue Dohlen-WG in Großwoltersdorf

24. April 2017 - Gestern haben wir zusammen mit dem Industriekletterer Gregor Schirdewan aus Berlin auf dem Gelände der Firma Fahrzeugservice Center in Großwoltersdorf zehn Nistkästen für Dohlen an einem ausgedienten Schornstein aufgehängt. Der Eigentümer des Grundstücks, Wolfgang Rau, hat diesen Artenschutzeinsatz freundlicherweise genehmigt - so wie auch schon die Anbringung eines Storchenkorbes auf dem Schornstein durch die Naturwacht 2016.

 

Nun hoffen wir, dass die Dohlen die neuen Nistmöglichkeiten noch in dieser Saison für sich entdecken. Die Kästen wurden durch die Werkstatt der Lebenshilfe für geistig Behinderte Oberhavel Nord e.V. aus Zehdenick gebaut. Ermöglicht wurde dies durch eine großzügige Förderung der Hanseatischen Natur- und Umweltinitiative.

 

Einen Zeitungsartikel zu der Aktion finden Sie hier. Auf den Seiten des NABU Landesverbands Brandenburg können Sie mehr über Gefährung und Schutz der Dohle in Brandenburg erfahren.

Neuer Flyer zu Gebäudebrütern

24. März 2017  - Unser neuer Flyer zum Gebäudebrüterschutz ist fertig und liegt gedruckt vor! Wir sind mächtig stolz auf das schöne und informative Faltblatt und hoffen, damit noch mehr Menschen in unserer Region für den Artenschutz an Gebäuden begeistern zu können.

 

Sie können den Flyer hier herunterladen. Wenn Sie Interesse an der gedruckten Version des Flyers haben, schreiben Sie uns eine Email und wir schicken Ihnen gerne ein oder mehrere Exemplare zu.

Neue Dohlenkolonie in Schulzendorf

Die neue Dohlen-WG in Schulzendorf
Die neue Dohlen-WG in Schulzendorf

22. März 2017 - Kaum zwei Monate ist es her, da haben wir an unserem Trafoturm in Schulzendorf neue Nistkästen für Dohlen angebracht. Uns war aufgefallen, dass dort offenbar Wohnungsnot herrscht. Der Falkenkasten und der Eingang zum Schleiereulenkasten im Inneren des Turms wurden immer wieder von Dohlen inspiziert, und weitere saßen in den Bäumen in der Nähe.

 

Mit unserer Vermutung lagen wir vollkommen richtig. Bei Kontrollen in den letzten zwei Wochen waren alle Dohlenkästen auf Vorder- und Rückseite des Turms von Dohlen besetzt, wie auch weiterhin der Falkenkasten und der Euleneingang (siehe Bild). Wir freuen uns sehr über die neue Vogel-WG - schließlich gilt die Dohle in Brandenburg weiterhin als vom Aussterben bedroht! Mehr über unsere Arbeit zum Dohlenschutz erfahren Sie hier.

Erster NABU Gransee Stammtisch

17. März 2017 - Heute traf sich zum ersten mal der NABU Gransee Stammtisch im Café Bric à Brac in Menz, um über aktuelle Themen und Projekte zu sprechen und gemeinsame Aktionen zu planen. Das neue Format war ein voller Erfolg - auch dank der wunderbaren Bewirtung unseres Gastgebers Jan Koch. Wir waren uns einig, dass wir ein solches Treffen bald wiederholen möchten. Da aber bald schon die Mitgliederversammlung ansteht, wird der nächste Stammtisch vermutlich doch erst im Sommer stattfinden.


 

 

Der NABU Regionalverband Gransee e.V. ist Träger des Deutschen Naturschutzpreises 2013!


Ermöglicht wird unsere Arbeit zudem durch die großzügige Unterstützung des NABU Bundesverband, des NABU Landesverbands Brandenburg sowie unserer externen Förderer. Bei ihnen möchten wir uns herzlich bedanken!